Devonium

Waxweiler

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Dieses Museum erzählt eine der spannendsten Geschichten der Evolution: Tausende Millionen von Jahren gab es die Erde schon, bis vor etwa 400 000 000 Jahren eine grüne Revolution die Grundlage unseres Lebens legte. Die Pflanzen verließen das Wasser und eroberten das Land. Tauchen Sie in diese ferne Welt ein, denn das Devonium erklärt diese komplexen Zusammenhänge der Wissenschaft vom fossilen Leben (Paläontologie) auf spielerische Weise. Im Zeitlalter des Devon lag Waxweiler in einem Flussdelta, vergleichbar dem heutigen Orinoco - Delta in Venezuela. Dieses unterdevonische Delta ist Ort einzigartiger fossiler Pflanzenfunde durch die Familie Rebske. Das Museum zeigt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die im Steinbruch Köppen bei Waxweiler gefundenen Fossilien und über die Ablagerungsmilieus der dort aufgeschlossenen Gesteinsschichten.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

    Mo, Di, Fr: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:30 Uhr - 16:30 Uhr
    Do: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr
    Sa: 10:00 Uhr - 12:00 Uhr (01. Juni bis 31. August 2016)
    So: 14:00 Uhr - 17:00 Uhr (01. Juni bis 31. August 2016)

Ort

Waxweiler


Kontakt

Devonium
Hauptstraße 28
54649 Waxweiler
Telefon: (0049) 6554 811
Fax: (0049) 6554 823

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Mariensäule

Mariensäule

Die Mariensäule, die Madonna vom EichelsbergWaxweiler gehörte bei der Ardennenoffensive 1944/45 zum Aufmarschgebiet der Wehrmacht. In diesen schweren Kriegsjahren gelobte die Bevölkerung von Waxweiler die Erbauung eines Denkmals zu Ehren der Muttergottes, wenn ihre Heimat verschont bliebe. Bei einem Bombenangriff feindlicher Flieger am 8. Januar 1945 kamen leider mehrere Einwohner und Fremdarbeiter ums Leben. Einige Wohnhäuser, das Amtsgericht und das Jugendheim wurden zerstört. Von weiteren Kriegskatastrophen blieb Waxweiler jedoch Gott sei Dank verschont. Bereits im September 1946 bildete sich ein Komitee zur Errichtung des versprochenen Denkmals. Als Standort einigte man sich auf die beherrschende Höhe des Eichelsberges. Grund und Boden wurden kostenlos zur Verfügung gestellt. Mit der Ausführung des Projekts beauftragte man den Trierer Bildhauer Nagel. Der größte Teil der Kosten wurde durch Haussammlungen in Waxweiler und den umliegenden Ortschaften aufgebracht, der Rest aus Naturalien. Die benötigten Sandsteinblöcke stammen aus den Neidenbacher Steinbrüchen. Mit Pferdefuhrwerk wurden die 13 Rundblöcke und die Statue auf den Eichelsberg transportiert. Die beiden schweren Sockelsteine wogen jeder etwa 66 Zentner (3,3 t). Zum Aufrichten der Säule wurde vor Ort ein Gerüst aus sechs Stämmen von mehr als 20m Höhe erreichtet, an dem ein Flaschenzug hing. 20 Monate dauerte es, bis dieses beispielhafte Gemeinschaftswerk der Bevölkerung vollendet werden konnte. Am 9. Mai 1948, dem Tag der kirchlichen Einsegnung und der weltlichen Übergabe des Denkmals an die Katholische Kirchengemeinde Waxweiler, pilgerten mehrere hundert Personen in feierlicher Prozession auf den Eichelsberg. Eine Beleuchtung wurde 1949/50 installiert, die Erdverkabelung der Lichtleitung erfolgte 1956. Das Ehrenmal mit seinen vielen Danktafeln ist stets eine gern besuchte Andachtsstätte. Jedes Jahr findet an einem Maisonntag eine Prozession von der Pfarrkirche bis zur Mariensäule statt. Im Jahr 1998 feierte die Pfarreiengemeinschaft mit mehreren hundert Gläubigen das 50jährige Bestehen der Mariensäule. In den letzten Jahren versperrten die höher gewordenen Bäume immer mehr die Aussicht auf die Mariensäule. Das Kuratorium der heutigen Gerhard-Faber-Stiftung nahm sich im Jahr 2004 der Neugestaltung der kompletten Anlage an. In Zusammenarbeit mit der örtlichen Bevölkerung wurde der Platz um die Mariensäule komplett neu saniert. Nun öffnet sich wieder der schöne Ausblick ins Prümtal und auf die umliegenden Höhen. Die Mariensäule selbst ist wieder in ihrer vollen Größe aus der Umgebung zu sehen. Sie thront hoch über dem Eifelort Waxweiler und schaut weit ins Land hinein. Abends und nachts erstrahlt sie in lichtvollem Glanz. Im Rahmen der Neugestaltung wurde die Anlage zudem um einen Altar erweitert, ebenfalls aus Neidenbacher Sandstein. Er steht auf einer gemauerten Plattform aus heimischen Schieferplatten. Die Mariensäule hat eine Gesamthöhe von 16 Metern. Die Madonna mit Kugel ist 4,30 m hoch. Die Inschrift an der Säule lautet: „Dir Immaculata in Dankbarkeit 1948“.Gebet an der Mariensäule (Waxweiler’ Dialekt): Madonna, mir soan häezlich Daank fier dengen Schotz an Nukt un Leed. Madonna dou vom Eichelsberg bleiw Maam ies bas an Iwigkeet.