Nat'Our Route 5 - Vianden - Falkenstein, © Naturpark Südeifel, V. Teuschler

Nat'Our Route 5 - Vianden-Falkenstein

Bivels

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Das Ourtal ist immer ein Garant für eine abwechslungsreiche Wanderung. Eine grandiose, uralte Mittelgebirgslandschaft zieht sich durch das Ourtal. Die Our erweist sich hier als wahrer Meister der Landschaftsgestaltung. Ein nahezu alpines Erlebnis gewährt der felsige Grenzsteig entlang des Lätges-Berges mit grandiosen Ausblicken. Nach soviel Auf und Ab lädt der Ourtalstausee – das Unterbecken des Pumpspeicherkraftwerkes – mit seiner Uferpromenade und den Ourstaden von Bivels zum erholsamen Flanieren ein. Auf einem Bergfels hoch über der Ourschleife thronen die Ruinen der Burg Falkenstein. Wenige Schritte flussabwärts residiert das mittelalterliche Städtchen Vianden mit seinem wiederaufgebauten Schloss – eine der bedeutsamsten und mächtigsten Burgen Europas.

Markierung der Tour:

  • NaturWanderPark delux Wegmarkierung
"Naturwanderpark delux-Nat'Our Route 5" als gpx

Infos zu dieser Route

Start: Rue du Lac, an der Our in Bivels

Ziel: Rue du Lac, an der Our in Bivels

Streckenlänge: 11,4 km

Dauer: 04:30 h

Schwierigkeitsgrad: schwer

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 563 m

Abstieg: 563 m

Merkmale:

  • Rundtour
  • familienfreundlich

Tipps zur Tour

Weitere Informationen zur Wanderung im Tourenplaner

Alternativer Startpunkt:

  • Rue du Vieux Marché, unterhalb des Our-Staudamms, L-9419 Vianden

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm

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Mariensäule

Mariensäule

Die Mariensäule, die Madonna vom EichelsbergWaxweiler gehörte bei der Ardennenoffensive 1944/45 zum Aufmarschgebiet der Wehrmacht. In diesen schweren Kriegsjahren gelobte die Bevölkerung von Waxweiler die Erbauung eines Denkmals zu Ehren der Muttergottes, wenn ihre Heimat verschont bliebe. Bei einem Bombenangriff feindlicher Flieger am 8. Januar 1945 kamen leider mehrere Einwohner und Fremdarbeiter ums Leben. Einige Wohnhäuser, das Amtsgericht und das Jugendheim wurden zerstört. Von weiteren Kriegskatastrophen blieb Waxweiler jedoch Gott sei Dank verschont. Bereits im September 1946 bildete sich ein Komitee zur Errichtung des versprochenen Denkmals. Als Standort einigte man sich auf die beherrschende Höhe des Eichelsberges. Grund und Boden wurden kostenlos zur Verfügung gestellt. Mit der Ausführung des Projekts beauftragte man den Trierer Bildhauer Nagel. Der größte Teil der Kosten wurde durch Haussammlungen in Waxweiler und den umliegenden Ortschaften aufgebracht, der Rest aus Naturalien. Die benötigten Sandsteinblöcke stammen aus den Neidenbacher Steinbrüchen. Mit Pferdefuhrwerk wurden die 13 Rundblöcke und die Statue auf den Eichelsberg transportiert. Die beiden schweren Sockelsteine wogen jeder etwa 66 Zentner (3,3 t). Zum Aufrichten der Säule wurde vor Ort ein Gerüst aus sechs Stämmen von mehr als 20m Höhe erreichtet, an dem ein Flaschenzug hing. 20 Monate dauerte es, bis dieses beispielhafte Gemeinschaftswerk der Bevölkerung vollendet werden konnte. Am 9. Mai 1948, dem Tag der kirchlichen Einsegnung und der weltlichen Übergabe des Denkmals an die Katholische Kirchengemeinde Waxweiler, pilgerten mehrere hundert Personen in feierlicher Prozession auf den Eichelsberg. Eine Beleuchtung wurde 1949/50 installiert, die Erdverkabelung der Lichtleitung erfolgte 1956. Das Ehrenmal mit seinen vielen Danktafeln ist stets eine gern besuchte Andachtsstätte. Jedes Jahr findet an einem Maisonntag eine Prozession von der Pfarrkirche bis zur Mariensäule statt. Im Jahr 1998 feierte die Pfarreiengemeinschaft mit mehreren hundert Gläubigen das 50jährige Bestehen der Mariensäule. In den letzten Jahren versperrten die höher gewordenen Bäume immer mehr die Aussicht auf die Mariensäule. Das Kuratorium der heutigen Gerhard-Faber-Stiftung nahm sich im Jahr 2004 der Neugestaltung der kompletten Anlage an. In Zusammenarbeit mit der örtlichen Bevölkerung wurde der Platz um die Mariensäule komplett neu saniert. Nun öffnet sich wieder der schöne Ausblick ins Prümtal und auf die umliegenden Höhen. Die Mariensäule selbst ist wieder in ihrer vollen Größe aus der Umgebung zu sehen. Sie thront hoch über dem Eifelort Waxweiler und schaut weit ins Land hinein. Abends und nachts erstrahlt sie in lichtvollem Glanz. Im Rahmen der Neugestaltung wurde die Anlage zudem um einen Altar erweitert, ebenfalls aus Neidenbacher Sandstein. Er steht auf einer gemauerten Plattform aus heimischen Schieferplatten. Die Mariensäule hat eine Gesamthöhe von 16 Metern. Die Madonna mit Kugel ist 4,30 m hoch. Die Inschrift an der Säule lautet: „Dir Immaculata in Dankbarkeit 1948“.Gebet an der Mariensäule (Waxweiler’ Dialekt): Madonna, mir soan häezlich Daank fier dengen Schotz an Nukt un Leed. Madonna dou vom Eichelsberg bleiw Maam ies bas an Iwigkeet.